31.07.2020-18.35
Ankommen
Nachdem Olympia in der Box platziert war,haben wir uns dann um Moonlight gekümmert,die seelenruhig aus dem Hänger ging.Möndchen wollten wir eigentlich neben Amira in die Box stellen,aber leider wurde daraus nichts,da die beiden sofort ein riesiges Quiktheater starteten.Im Endeffekt kam Moonlight dann in die Box von Mirabel, die ja eh draußen auf der Koppel steht.Nach dem Beschluss die Beiden nicht mehr rauszulassen,ging es noch auf Ausrüstungsshopping,da die Satteldecke und das Zweithalfer von Faible Moonlight viel zu groß waren.
01.08.2020-6:17
Ein nicht so entspannter Morgen mit Quälgeist Ally
Der erste richtige Morgen auf unserem Gestüt war für Pia und Mönchen nicht so entspannt, wie sie es sich in ihren Leckerli-Träumereien vielleicht vorgestellt hatten. Etwa um 5:50 Uhr wurde die hübsche Stute schon von dem etwas hektischen Treiben auf dem Hof aus ihren süßeste Kamille-Träumen gerissen. Aber erst um 6:17 passierte etwas, was die Stute betraf. Ich musste wohl oder übel Moonlight aus ihrer Box entführen und sie im Laufschrift auf die Koppel bringen. Während ich mit einer etwas verschlafenen Moonlight im Gepäck am Putzplatz vorbei ging, schnappte ich mir noch schnell eine herumfliegende Bürste (Wer hat diese Bürste dorthin gelegt?) und stellte die verdutzt Moonlight auf die Koppel. Da ich aber nicht so gemein sein wollte, putzte ich in Windeseile noch einmal schnell mit der (heimatlosen?) Bürste das Fell von Möndchen und streichelte ihr noch einmal versöhnlich über den Hals, ehe ich sie mit den anderen nicht Turnierpferden auf der Koppel zurück ließ, um mich weiter um Faible zu kümmern. Hoffentlich steht unser Hof noch, wenn wir wieder zurückkommen!
-Zeitsprung-
Als wir von Turnier kamen und der Hof unbeschadet da stand sowie alle Pferde vollzählig und unverletzt waren, war es mir so zu Mute, dass ich Luftsprünge machen könnte. (oder auch nicht, weil ich einfach zu müde war)
Da ich Moony heute morgen schon geputzt hatte machte ich mich nur noch daran Mirabel fertig zu machen, aber ich nahm mir für den nächsten Tag fest vor, mich ausführlicher um die freundliche Welsh Cop Stute zu kümmern.
02.08.2020- 15:02
Erstes Training mit Ally
Als ich mit Maribel wieder auf dem Gestüt ankam, war die Stute schon längst wieder trocken, aber ich sah immer noch aus wie ein begossener Pudel, da meine Klamotten einfach nicht trocknen wollten. Nachdem ich mich umgezogen hatte, ging ich auf die Koppel, um Möndchen zum Putzplatz zu bringen. Nur mal so unter uns - ich glaube, dass ich mich in die hübsche Welsh Cop Stute verliebt habe. Moony kam brav mit zu dem Putzplatz und ich begann die Stute zu putzen. Ehrlich gesagt, ließ ich mir dabei auch relativ viel Zeit, da ich ja noch ein Versprechen einzulösen hatte. Nach etwa einer Stunde begann ich die Stute zu trensen und zu satteln, was auch alles prima funktionierte. Leider konnte ich es nicht lassen und musste auch noch einige Strähnen ihrer Mähne flechten, da ich fand, dass es Moonlight hervorragend stehen würde. Dann stieg ich auf und wir fingen mit dem Training an. Ich began damit Möndchen erst einmal im Schritt zu reiten und einige Handwechsel und Zirkel einzubauen. Im Trab machten wir das selbe, bis wir beim Galopp angelangten. Auf beiden Seiten galoppierte Moonlight sauber und ausdauernt. Dieses Pferd ist wirklich ein Engel. Dann beschloss ich, heute zwar noch nicht mit ihr ins Gelände zu gehen, aber etwas im Schritt über unser Hofgelände und über unsere Wiesen zu reiten, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie Moony im Gelände reagiert und mit ihrem Reiter interagiert. Mein Endeindruck von dem Training mit Moony war, dass sie ein sehr zuverlässiges Reitpferd ist, mit sehr sauberen und schönen Gängen. Zwar muss man sie ab und an etwas mehr treiben, aber sie arbeitet immer sehr gut mit und Konzentriert sich auf seinen Reiter.
Als Belohnung für das tolle "Training" bekam sie von mir leckere Kamille-Leckerlis, die ich extra für sie gekauft hatte. (Yummi!)
03.08.2020-18:24
Erste Reitstunde bei Ally
Auf den Wunsch unserer zweiten Reitschülerin und wegen sonst zeitlichen Komplikationen wurde die Abendreitstunde um eine Stunde nach vorne verlegt. Also machte ich mich daran Möndchen schon einmal von der Koppel zu holen und sie grob zu Putzen. Da Moony es sehr gerne hat, wenn sie lang und ausgiebig geputzt wird, machte es ihr nichts aus, dass ich sie bis kurz vor 19 Uhr komplett geputzt hatte. Dann machte ich mich ans Satteln und Trensen und legte mir in der Halle schon einmal eine Longe und eine Aufsteighilfe zurecht. Mary, die Reitschülerin von mir, hatte nämlich vor kurzer Zeit einen schweren Sturz und seit dem Angst davor zu reiten. Dies will sie aber nun ändern und ich möchte sie dabei unterstützen. Um Punkt 19 Uhr war Mary auch schon auf dem Hof und näherte sich vorsichtig Moonlight, die entspannt am Putzplatz stand. Freundlich begrüßte ich Mary und stellte ihr Möndchen vor. Außerdem erklärte ich ihr, dass sie wahrscheinlich heute, wenn sie nicht wollte, nicht im Sattel setzen wird, da wir erst wieder eine sichere und nicht ängstliche Bindung zu einem Pferd aufbauen wollten. In der Stunde, machten wir vom Boden aus etwas Stangenarbeit und wir longierten Moony auch, aber hauptsächlich hatte Mary die "Zügel" in der Hand. Man merkte, wie sie während der Reitstunde immer entspannter wurde und anfing mit mir und Moonlight eine Bindung auf zu bauen. Am Ende der Stunde waren wir so weit, dass Mary sich schon in den Sättel traute. Zwar nur wenn Moony stand und auch nicht lange, aber es war schon ein großer Fortschritt, den ich Mary auch mitteilte. Vielleicht wird es noch länger dauern, bis Mary wieder reitet, aber ich bin mir sicher, dass sie es schaffen wird und eine tolle Reiterin wird. Nach der Reitstunde lobte ich Moony, da sie sich mehr als vorbildlich verhalten hatte und stellte sie dann auf die Koppel. Jetzt musste ich nur noch Amystia bei ihren ersten Reit ersuchen mit Calido unterstützen. Ob das gut ausgeht? Ich hoffe es auf jeden Fall!
04.08.2020- 12:55
Ausreiten mit Ally
Nach dem Mittagessen und nach den tollen Schrittreitversuchen mit Calido und Amystia, beschloss ich mich unserer Lieblings-Welsh Cop zu beschäftigen. Fröhlich grasend stand sie auf der Koppel, als ich mit einem Strick und ihrem Halfter auf sie zu gegangen kam. Irgendwie schien unsere Kamilleliebhaberin etwas verwirrt, dass ich die ganze Zeit vor mich hin summte - es hatte natürlich garantiert nicht mit dem leckeren Mittagessen von Amystia zu tun *hust hust*-
aber trotzdem schien meine gute Laune, auf die schon fröhliche Moonlight abzufärben, sodass sie bald begann fröhlich mit zu wiehernd. Auch wenn Amystia - falls sie mich sehen würde- wahrscheinlich in Ohnmacht kippen würde, machte es mir heute erstaunlich wenig aus, den ich hatte große Pläne für den Nachmittag. Nach Putzen, Trensen und Sättel, dass sehr gut funktionierte, führte ich meinen Engel zu einem guten Ort zum aufsteigen und setzte mich in den Sattel. Das war der Anfang, des ersten Geländeausrittes mit Moony. Wir ritten zum nah gelegenen See und obwohl der Hinritt relativ ereignislos verlief würde mir auf dem Welsh Cop nie langweilig. Einmal entdeckte ich kurz vor dem See eine gerade Strecke, auf der man gut galoppieren könnte. Die muss ich mir unbedingt merken! Aber bei meinem ersten Geländeritt mit Möndchen wollte ich nichts überstürzen. Bei dem See angekommen verweilen wir dort einige Zeit - ich habe ein sehr schlechtes Zeitgefühl- und wagten uns auch bis zu der Mitte der Oberschenkel in den See. Moonlight war zum Glück nicht wasserscheu und ihr schien das planschen sogar viel Spaß zu machen. Irgendwann machten wir uns dann auch wieder auf den Weg nach Hause. Dort kamen wir auch nach Weile unbeschadet und ohne besondere Ereignisse an und während ich Moony fertig für die Koppel machte sang ich leise, sodass nur Möndchen meine schrecklichen Singkünste ertragen musste.
06.08.2020-19:16
Reitstunde mit Ally
Nach dem Chaos mit Calido und seiner Verletzung, versicherte ich mich erst einmal, dass es Amystia gut geht. Sie hatte zwar einige blaue Flecken abbekommen, aber nichts, was wirklich schlimm ist. Zum Glück! In der Zeit, in der Amystia mit Calido und dem Tierarzt beschäftigt war, kontrollierte ich, ob alle Stuten unverletzt waren und schaute mir auch noch die Hufeisen von Amira an. Vielleicht höhrt sich das jetzt doof an, aber ich hatte Angst, dass ein Hufeisen sich bei der Aktion gelockert hatte. Doch auch das war zum Glück nicht der Fall. Den Zaun über den Calido gesprungen ist reinigte ich und reparierte ihn umgehend. Nachdem wir die Nachrichten von Calido hatten und noch einiges auf dem Hof wieder in Ordnung gebracht hatten, bemerkte ich, dass ich die auf heute verschobene Reitstunde ja noch machen musste. Ein kleines Mädchen namens Luisa hatte sich für die späte Reitstunde angemeldet und da es ihre erste Reitstunde war, beschloss ich Möndchen schon einmal für die Stunde zu Putzen, zu trensen und zu satteln. Da ich ja wusste wie sehr Moony langes putzen genießt, begann ich schon relativ früh damit. Um Punkt 19:55 stand also ein fertiges Pferd auf dem Putzplatz, bereit Luisa bei ihrer ersten Reitstunde zu begleiten. Als die kleine Luisa auf dem Hof ankam zusammen mit ihrer Mutter und Moonlight sah, leuchteten ihre Augen auf und ließen mich die ganze Anstrengung des Tages vergessen. Auch Möndchen neben mir entspannte sich und dann musste ich nur noch einige Dinge mit Luisa (ich habe erfahren, dass sie 9 Jahre alt ist) und ihrer Mutter klären. Nun konnte die Reitstunde beginnen. Luisas Mama kam mit in die Reithalle und konnte sich dort auf einen Hocker setzten, während ich mit Luisa im Schlepptau in die Mitte der Halle trat. Dort erklärte ich dem Mädchen wie man aufsteigt und woran sie sich gut festhalten soll. Schnell saß Luisa im Sattel und hielt sich gut fest, während ich die Steigbügel einstellte und Luisa dann auf Möndchen am Zügel durch die Halle führte. Nach einer Weile gewöhnte sich Luisa an das Ruckeln auf dem Pferderücken und wir fingen an einzelne Übungen zu machen, wie zum Beispiel, dass sie eine Hand vom Sättel Riemen löste und in die Luft streckte oder das sie einen Gegenstand von verschiedenen Tonnen auf andere Stellen musste, während ich Moony weiter führte. Am Ende der Stunde durfte das kleine Mädchen auch ihre Füße aus den Steigbügel machen. Ich glaube Luisa hatte die Stunde gefallen,auch ihre Mutter schien nicht verärgert oder sonst etwas gewesen zu sein. Nachdem die Beiden gegangen waren lobte ich Moony und stellte sie auf die Weide, obwohl ich sie, wie sich herausstellte später wieder zusammen mit Olympia (die beiden gibt es nur im Doppelpack :-P) in den Stall bei unsere neue Zuchtstute Classy stellen müsste, da diese nicht alleine im Stall bleiben wollte. Ich habe außerdem die starke Vermutung, dass sich Mirabel und Classy nicht so gut verstehen werden...
07.08.2020-19:10
Dressurtraining Seitengänge mit Amystia
Heute gab es eine kleine Dressurtrainingseinheit für Moonlight, die sich vorallem auf Schulter vor, Schenkelweiche und Schulterherein fokussiert. Nach dem Putzen starteten wir das Aufwärmtraining mit Mittelzirkeln und Volten auf der Mittellinie, weiter ging es dann mit Kehrvolten, von denen Moonlight offenbar kein Fan war. Danach richtete ich sie 5 Schritte Rückwärts, bevor wir mit Tempoübergängen zwischen Schritt-Trab und Stehen-Trab weitermachen. Im Traben musste ich leider verstärkt auf Moonlights Hinterhand achten, da sie doch mal ganz gerne etwas schummelte. Um sie außerdem dazu zu bringen, nicht an der Bande zu kleben, ritt ich auf dem dritten Hufschlag. Dabei brauchte sie viel äußere Anlehnung, da sie es wahrscheinlich nicht so gewöhnt war. Anschließend parierte ich wieder durch zum Schritt, und wir übten Schenkelweiche an der Bande und anschließend auch ohne, beides war gut, aber noch lange nicht perfekt. Schulter vor und Schulterherein lag ihr und mir dagegen viel mehr, zumindest an der Bande.Schön brav machte sie mit und überstellte sich nicht, nur ab und zu machte sie dann doch mal ein plötzlichen Stopp während der Übung. Danach galoppierte ich aus dem Schritt und Trab an und arbeitete viel an Handwechseln und Wendungen im Galopp, was ihr zuweilen doch schwer fiel. Vorallem bei Wendungen fiel sie gerne mal in den Außengalopp, was ich dann doch nicht so cool fand. Zum Abschluss des Trainings ritt ich Moonlight noch ohne Steigbügel trocken. Im Insgesamten war es ein gutes Training, und Moonlight kann den Kindern wieder etwas neues beibringen.
08.08.2020-8:18
Dressurtraining mit Ally
Da Amystia gestern mit Moony etwas Dressurtraining gemacht hatte, beschloss ich, dort anzuknüpfen. Nachdem ich erst einmal verschlafen hatte und mich hastig umzog, um nicht all zu spät mit dem Training anzufangen, brachte ich Moonlight an den Putzplatz. Etwas schneller als sonst - Moonlight vergib mir, dass du nicht lange geputzt würdest - putzte ich die Stute, dann kam der Sattel auf den Rücken und die Trense wurde aufgezäumt. Da es wahrscheinlich sehr warm werden sollte, nutzte ich die etwas kühleren Morgenstunden und verbrachte daher unser Training auf dem Reitplatz. Nach einem entspannten Aufwärmen, begannen wir zu arbeiten. Zuerst wollte ich weiter an den bei Moony unbeliebten Kehrtvolten arbeiten und nach einigen Fehlersuchen kamen wir endlich zu einem akzeptabelen Ergebnis, das aber immer noch ausbaufähig aber naja für heute eine relativ gute Leistung. Zwischen den einzelnen Übungen, die jetzt kamen, stellte ich Möndchen immer wieder ein paar Schritte rückwärts. Während ich Tempoübergänge trainierte (Schritt-Trab, Stehen-Trab) ritt ich Volten und Mittelzirkel, damit sich die Kleine etwas mehr vom ersten Hufschlag löst. Damit wir weiterhin das Schummeln mit der Hinterhand vorbeugen könnten, achtete ich auch mehr darauf und korrigierte Moony wenn sie mal wieder ihre Schummlereien versuchte. Außerdem arbeiteten wir an der Schenkelweiche mit und ohne Bande, nach ein paar Versuchen funktionierte die Schenkelweiche mit Bände sogar schon wirklich gut aber ohne Bande, naja es war ganz akzeptabel. Schulter vor und Schulter herein an der Bande thematisieren wir nicht so stark, da es schon gut funktionierte, aber ohne Bande funktionierte dann nicht so toll und ich musste mir wieder Zeit nehmen um dass auch aus zu bessern. Wir müssen unbedingt gegen das Problem mit dem gelegentlichen Stopp von Möndchen vorgehen, nicht dass sie das später bei einem kleinen Kind macht und das Kind das Problem nicht korrigiert (korrigieren kann). Auch an dem Galopp aus Schritt und Trab arbeitete ich mit meiner Moony, die Wendungen und die Handwechsel funktionierten eher mäßig, aber Moonlight sprang wenigstens nicht mehr in den Außengalopp. Dann ritt ich noch einige Schlangenlinien, sowohl im Trab, als auch im Galopp. Danach ritt ich vom Platz, um zum Trockenreiten eine Runde Schritt über unser Gestüt zu reiten, ohne Steigbügel. Anschließend beendete ich das Training und stellte eine ausgepowert aber trotzdem glücklich (?) wirkente Möndchen auf die Koppel. Ich glaube, dass Moony das fordernde und fördernde Training gut gefallen und auch gut getan hatte.
10.08.2020- 19:14
Reitstunde mit Ally
Nachdem anstrengenden Training - vor allem für meine Nerven - ging ich Moony von der Koppel holen um sie für ihre Reitstunde fertig zu machen. Also stellte ich mich an den Zaun der Weide und rief ihren Namen. Schon nach wenigen Sekunden kam ein fröhlicher Welsh Cop auf mich zu getrabt und dieses Bild hob meine Stimmung wieder. Ich streifte meinem Liebling das Halfter über und erzählte ihr, auch wenn es sich komplett verrückt anhört, von meinem Tag und der bevorstehenden Reitstunde. Ab und an schnaubte Möndchen, als ob sie den Sinn meiner Geschichte verstanden hätte. Als ich sie dann an den Putzplatz stellte und sie putzte,merkte ich, wie Moony langsam eindöste. Tja, sie liebt es wirklich geputzt zu werden, doch leider musste ich mich etwas beeilen. Als ich die Hufe auskratzte wachte Möndchen aus ihrer Starre auf, blieb aber ruhig stehen und auch das Satteln und trensen ließ sie ohne weiteres über sich ergehen. Um 20:05 Uhr war Mary dann da und sie hatte ein schlechtes Gewissen, wegen ihrer Verspätung, doch ich sagte ihr, dass es nicht schlimm wäre und wir gingen in die Halle. Als Ersatz zum Warmreiten, ließ ich Mary Moony longieren, dann machten wir Stangen Arbeit, aber auch da war Mary am Boden bei mir, sie braucht erst wieder Vertrauen zum Pferd. Dann führte Mary Moonlight durch verschiedene Parcours und ungefähr um 20:37 Uhr sagte ich zu Mary, dass ich Moony noch auf jedrr Hand eine Runde galoppieren würde, sie stimmte zu und setzte sich in eine Ecke auf einen Hocker und schaute zu, wie ich aufstieg. Endlich saß ich im Sattel und ich hörte Moonlight erfreut wiehernd. Ich glaube ihr wird bei dem ganzen führen schneller langweilig wie Pia. Ich trabte zuerst leicht, saß dann aus und gab in der Ecke die Galopp-Hilfen. Ich liebe einfach Moonys Galopp, es fühlt sich wie ein Sofa an, dass sich langsam fortbewegt. Als ich durchparrierte und im Trab einen Handwechsel ritt sah ich auf Marys Gesicht, dass sie so bald es geht aufs Pferd will. Ich musste lächeln und galoppierte auch noch auf der anderen Hand. Dann stieg ich ab, lobte Möndchen und drehte mich zu. Mary um, ich sagte zu ihr, dass wenn sie zum Abschluss geführtes Schrittreiten machen möchte sie jetzt herkommen soll. Und tatsächlich näherte sie sich Moony und nach einem kurzen Zögern, stieg sie auf. ENDLICH! Die letzten Minuten verbrachte Mary freundenstrahlend auf Möndchen. Nächste Woche schaffen wir es bestimmt bis an die Longe.
11.08.2020 - 19:20
Gymnastiksprünge mit Amystia
Heute hat mir Ally gnädiger Weise ihre Moonlight überlassen, und ich beschloss nach diesem Tag aus Spaß einfach ein paar Gymnastik- und Gehorsamsprünge zu versuchen. Natürlich nicht über hohe Hindernisse, sondern nur welche mit 45 bis 65 cm Höhe, dass war reichlich genug für die Kleine. Putzen und Warmreiten funktionierte toll, sie benahm sich super im Schritt und war total brav. Als wir dann zum Traben kamen, trabte ich sie zunächst etwas leicht und als ich dann anfing auszusitzen, sprangen wir den ersten Sprung. Das Ganze funktionierte super, sie fokussierte sich gut, konzentrierte sich und so blieb das ganze Hindernis auch in einem ganzen Teil stehen. Danach ging es weiter über das nächste Hindernis, was ebenfalls sehr gut funktionierte. Dann widmeten wir uns kurz Schenkelweiche im Schritt, natürlich war dies an der Bande recht gut und galoppierten anschließend an. Im Galopp haben wir dann die nächsten beiden Hindernisse genommen, was auch wieder super war, zwar fiel einmal die oberste Stange, aber dies war nicht weiter schlimm. Allerdings merkte man, dass ihr die Galopparbeit deutlich schwerer fiel als es ganz aus dem Trab zu machen, denn natürlich musste sie sich hier viel mehr konzentrieren und mehr Gewicht auf die Hinterhand verlagern, was sie sowieso schon nicht so gerne macht.
Schlecht gesprungen ist sie definitiv nicht, ein Springpony wird sie aber auch nicht, aber das soll sie ja auch nicht.
Danach dürfte sie sich noch wälzen und anschließend Kamille mit Luzerne und Kümmel futtern, was für mich schrecklich klang, aber ihrer Verdauung guttat, und die Luzerne hilft ihr beim Muskelaufbau, außerdem fraß sie das auch wirklich sehr gerne-absolut unverständlich für mich.
12.08.2020-19:21
Reitstunde mit Ally
Heute fand wieder Reitstunde mit Luisa statt. Ich bereitete Moony schon einige Zeit früher vor, damit sich die Stute nicht beschweren konnte, dass ich sie zu kurz putzte. Dann sattelte ich die Stute und trenste sie. Es blieb noch kurz Zeit, in der ich Möndchen knuddeln konnte,dann kamen Luisa und ihre Mutter und wir konnten in die Halle gehen. Das Aufsteigen und alles andere funktionierte sehr gut. Ich erklärte Luisa, dass ich ein Memorie ausgedruckt und laminiert hatte, je ein Motiv auf ein A4 Blatt.Ich verteilte die Karten in der Halle und Luisa zeigte mir welche ich aufdecken sollte. Dann führte ich sie und Möndchen dorthin und kontrollierte die Karte, um Luisa das Motiv zu zeigen. Nachdem alle Paare gefunden wurden, räumt ich auf und dann longierte ich Moony zuerst im Schritt. Luisa sollte ihre Arme kreisen lassen, oder sich strecken. Dann sollte sie 2 dreiviertel volle Wasserbecher ausbalancieren, während Moonlight Schritt geht, um ihre Hände schon mal an die richtige Handstellung beim Reiten zu üben. Im Trab machten wir erstmal keine richtigen Übungen, damit sich Luisa an die Gangart gewöhnen kann. Ich versuchte ihr aber leichttraben beizubringen, zuerst funktionierte es gar nicht, dann klappte es einigermaßen, doch manchmal kam das Mädchen noch aus dem Takt. Nach der Reitstunde brachte ich Moonlight nach dem ich sie gefüttert hatte auf die Koppel.
13.08.2020-10:48
Dressurtraining mit Ally
Ich hatte ehrlich gesagt sehr viel Spaß bei dem Dressurtraining mit Möndchen und da noch nicht alles so richtig klappen wollte, nahm ich mir für heute vor es noch heute zu verbessern. Als ich Moony putzte und sattelte, wie auch trenste, sah ich den Tierarzt, der für Calido kam, um nach seiner Beinverletzung zu sehen. Dann ginge es für uns auf den Reitplatz, wo es dann schon mit dem Aufwärmen losging. Zuerst kamen wieder die Kehrtvolten an die Reihe und Moony schaffte es diesmal sogar nach nur wenigen Versuchen ein gutes Ergebnis hinzubekommen. Nachdem wir das noch ein bisschen wiederholt hatten war ich mit dem Ergebnis wirklich zufrieden und wir konnten weiter arbeiten. Die Tempoübergänge (Schritt-Trab, Stehen-Schritt, Trab-Stehen) trainierte ich wieder mit Volten, Mittelzirkel und Schlangenlinien, um gegen Moonys "Ich bleibe am ersten Hufschlag" Problem vorzugehen. Außerdem hatte ich gemerkt, dass Möndchen bei Wendungen viel weniger mit der Hinterhand schummelte, was ein praktischer Nebeneffekt war. Die Schenkel weiche funktionierte heut mit und ohne Bände wirklich gut und ich war definitiv überrascht, dass es auch bei Schulterherein so gut geklappt hatte. Gelegentlich richtete ich die Welsh Cop Stute einige Schritte rückwärts, damit wollte ich neben der Tatsache, dass ich sie damit trainiere auch erreichen, dass Moony weiterhin auf mich fokussiert und konzentriert bleibt. Das Stehproblem von ihr gab es zwar immer noch, aber es wurde langsam weniger und deshalb konnte ich schon stolz sein. Dann ging es an den Galopp und ich nahm mir vor an ihrer Beweglichkeit im Galopp zu arbeiten, da sie doch immer fokussiert darauf ist nicht vom ersten Hufschlag oder einem Zirkel abzuweichen. Doch schon nach der ersten Runde, begann ich eine große Schlangenlinie zu reiten, zuerst waren die Bögen noch sehr groß, doch ich verkleinerte sie mit der Zeit etwas, aber nicht zu sehr. Zum Schluss hüpfte ich noch mit Moony über ein paar Cavaletti. Dann sattelte ich sie ab und ritt die Stute ohne Sattel über das Gelände trocken. Zu guter letzt gab es ein leckeren Müslimix in den ich auch etwas Luzerne hineingab.
14.08.2020 - 14:10
Longetraining mit Amystia
Heute ist die kleine Moony bei mir im Training, aber wir hatten heute nicht viel vor. Leglich longieren stand auf dem Plan, also ging ich Möndchen holen und fing sie an, entspannt zu putzen. Nach der Pflege schnappte ich mir den Kapzaum und die Lederlonge und dann ging es in die Longierhalle. Im Schritt hatte ich sie dann aufgewärmt, Hand gewechselt um einen Drehwurm zu verhindern und dann angetrabt. Im Trab lief Moony noch etwas faul und die Hinterhandaktion war nur gemäßigt gut, aber was solls, sie ist ja immerhin kein Sportpony. Am Ende habe ich die Ponydame dann noch angaloppierten auf beiden Händen, sie ist sofort richtig angesprungen und war wirklich im Galopp relativ fleißig am vorwärtsgehen. Das Longieren hat gut funktioniert, Moony war mal wieder todbrav.
15.08.2020-13:12
Dressurtraining mit Ally
Das Moony kein Dressurpferde ist, ist mir bekannt. Das heißt aber noch lange nicht, dass man ihr Potential nicht ausschöpfen kann. Moony wird kaum noch gefördert bzw. gefördert und deshalb beginnt sie sich schneller zu langweilen. Also habe ich mir ein Ziel gesetzt,ich habe von der Züchterin erfahren, dass Moony Potential bis Dressur-Klasse L hat und ich wäre nicht ich, wenn ich nicht mein altes Turnierbuch ausgegraben hätte und nachgelesen hätte, was ein Pferd für Dressur L brauch. Und naja, es ist eine Menge schweres Zeugs und vor allem die Kandarre könnte Anfangs Probleme machen, aber hatte ich nicht einmal in irgendeinem Bericht geschrieben, dass ich Herausforderungen liebe? Amystia wird mich wahrscheinlich umbringen wollen, aber diese Förderung und Forderung könnte Moonlight wirklich gut tun. Außerdem bräuchte ich noch etwas Ablenkung, wegen der Diaknose von Classy. Es war wirklich nicht leicht gewesen das zu verarbeiten und ich musste erst mal noch Amystia trösten, sie kann aber nichts dafür. In nächster Zeit muss ich bei Classy einfach mein gesamtes Pferdetrainierpotential benutzen. Aber zurück zu Moony und unserer Mission. Nennen wir sie.... Mission Pegasus. Das ist ein guter Name. Hier mit verkünde ich stolz den Beginn von Mission Pegasus!
Nachdem ich Möndchen von der Koppel geholt hatte, putzte ich sie und danach kam der Sattel und die Trense drauf. Die Stute musterte mich mit so einem "was hast du dir jetzt schon wieder ausgedacht" Blick und ich musste lachen. Wenn sie nur wüsste. Dann ging es für uns zum Ort des Geschehens, der Reithalle. Zum Warmreiten verteilte ich Trab Stangen in der Halle und baute ein paar kleine Trabhindernisse, bei denen die Stangen auf der einen Seite auf dem Boden lagen und auf der anderen auf einen Klotz mit einer Höhe von 30 cm gelegt wurden. Nachdem ich aufstieg, legte ich Moony durch die vielen "Hindernisse", die sie alle skeptisch musterte. Danach ging es im Leichttrab um die Hindernisse und Moonlight musste sich erstmal an die engen Kurven anpassen, die sie reiten sollte. Dann ging es in einem sauberen Trab über die Trabstangen. Bitte verzeih mir Möndchen, aber jetzt darfst du keine schleifen de Hinterhand mehr haben. Nach einigen wortwörtlich rollenden Stangen klappte die Trabstangen schon sehr gut und es ging an die kleinen Hindernisse. Die tiefe Seite wurde einfach wie die Trabstangen ünerritten und wenn ich die hohe Seite anvisierte, musste Moony schon einen kleine Hüpfer machen. Aber nach den Vorübungen mit den Trabstangen war das kein Problem mehr. Dann stieg ich ab und räumte die Stangen wieder weg. Jetzt ging es an die Kehrtvolten und bei denen duldet ich keine Fehler. Nach einigen guten Durchgängen verringerte ich sie dann zu 9 Metern, fast L-Niveau. Fast. Denn schon bei 9 Metern holperte Moony. Man merkte, dass sie dieses hohe Konzentrationsniveau lange nicht mehr für so lange hatte halten müssen. Doch damit war Schluss und das merkte Möndchen auch, denn sie strenge sich an und als sie dann die ersten Kehrtvolten mit 9 Meter hinbekam war ich wirklich, wirklich glücklich. Ich lobte sie überschwänglich und die Stute strahlte wie die Sonne. Sie war Stolz auf sich selbst und das war gut so. Dann ritt ich Tempowechsel und löste Möndchen wieder vom Hufschlag, was sie mittlerweile nicht mehr verhindern wollte. Es klappte schon viel besser und so konnten wir ungestört Zirkel und Mittelzirkel reiten. Außerdem trainierte ich 10 Meter Volten im Trab und auch halbe 10 Meter Volten. Das war für Moony aber gar kein Problem und damit konnte ich schon den ersten Punkt der Aufgabenliste auf die "Gelernt-Wiederholen!" Liste setzen. Yay! Dann richtete ich Moony einige Schritte rückwärts, was aber dank den vorherigen Trainings kein Problem mehr darstellte. Dann übte ich noch in Schritt und Trab Handwechsel, wie "aus der Ecke kehrt" oder "durch die ganze/halbe Bahn wechseln" und andere. Im Galopp trainierte ich nicht mehr so viel, sondern ich ließ sie sich etwas auspowern, bevor ich dann zum Abreiten den Sattel herunter nahm und einfach nur mit Trense durch die Halle ritt. Insgesamt war ich sehr zufrieden und unglaublich stolz auf Möndchen, sodass sie danach einen leckeren Kamille, Hafer, Bananen Mix bekam und noch etwas Luzerne. Ich lobte sich noch etwas und brachte sie dann zurück auf die Koppel, wo sie sich glücklich in den Staub liegen ging. Ich glaube ich hatte mit meiner Vermutung recht. Ihr hatte dieses Lernen und ein anstrengende Training gefehlt.
17.08.2020-19:31
Reitstunde mit Ally
Also... da heute Reitstunde waren konnte ich nicht weiter an Mission Pegasus arbeiten, was eigentlich ziemlich Schade ist, aber für heute muss ich es wohl verkraften. Ich glaube nach dem Sturz mit Faible hätte ich meinen Po auch nicht mehr dazu bekommen können auf ein Pferd zu steigen und deshalb war es eigentlich für die Gesamtsituation ziemlich gut. Ich putzte also Moony und machte sie reitfertig. Mir blieben aber wie immer noch einige Minuten, bevor die Reitschülerin kam, also flocht ich Möndches Mähne ein und knotete am Ende einen von meinen Haargummis herein, damit der Zopf sich nicht lösen konnte. Mary kam wie immer pünktlich und dieses Mal durfte sie direkt aufs Pferd. Noch schnell alles kontrollieren, dann konnte es losgehen. Heute kamen zuerst einmal ein paar Gleichgewichtübungen an die Reihe, danach korrigierte sich etwas den Sitz von Mary und wir spielten einige Spiele um das Vertrauen zu dem Pferd wieder herzustellen. Die Stunde verging im Flug und nach einiger Zeit musste sic Mary wieder von Moony verabschieden. Für die Welsh Cop Stute ging es allerdings nach dem Abendessen/Futter wieder auf die Koppel, auf der sie sich austoben konnte.
Die Koppel und alle Pferde darauf sind noch alle unbeschädigt und unverletzt. Hoffen wir, dass es die Nacht über so bleibt.
18.08.2020
19.08.2020-19:17
Reitstunde mit Ally
Nach den anstrengenden Turnieren ging es wieder nach Hause und dort erwartete mich eine Moony, die gleich Reitstunde hatte. Toll, müde erledigte ich alles nötige, damit die Stute rechtzeitig fertig war und als Luisa dann da war konnten wir schon in der Reithalle anfangen. Wir wiederholten einige Sachen aus der letzten Stunde, spielten einige Spiele und trabten, wobei Luisa ab und an noch etwas verschreckt wirkte. Alles war wie immer super von Möndchen, auch Luisa schlug sich gut und als die Stunde dann zuende war machte ich Moony nur noch fertig für die Koppel, saß mich dann auf ihren Rücken und ritt sie allein mit Schenkelhilfen hoch zur Koppel, auf die ich sie nach einer kurzen Verabschiedung dann auch entließ. Kurz schaute ich einfach noch allen Pferden zu und merkte, wie meine Augen auch langsam schwerer wurden, bis ich dann endlich nach drinnen ging und mich schon etwas früher als sonst in mein Bett legte.
20.08.2020-7:49
Mission Pegasus mit Ally
Heute ging es nach dem ganzen Turniertrubel wieder etwas entspannter weiter. Vorerst. Bevor ich heute morgen in den Stall ging schaute ich wieder meine Dressur Unterlagen durch und schaute mir schon einmal einige Dressur-L Übungen an, die vielleicht bei dem heutigen Training nützlich sein könnten. Voll motiviert ging ich also in den Stall schnappte mir ein Halfter und einen Strick. Dann ging es zur Koppel, von der ich Moony ohne große Schwierigkeiten herunterholen konnte. Begrüßt wurde ich mit einem fröhlichen Wiehern und einer Spuckedusche, da Möndchen mich einmal komplett ab leckte. Ich muss umbedingt heute Abend duschen gehen. Unser Weg führte uns zum Putzplatz und nachdem ich Möndchen geputzt und gesattelt sowie getrenst hatte, flocht ich noch ihre Mähne ein, damit ihre Haarpracht nicht während dem Reiten in ihrem Gesicht hing. Zum Warmreiten ging es um Moonlight Hinterhand wieder zu fordern über Trabstangen, zusätzlich ritt ich viele Wendungen und Hufschlagfiguren. Zum Schluss sprangen wir noch über ein paar kleine 35 cm großen Cavaletti, die für Moony gar Kein Problem waren. Jetzt kamen die berühmt berüchtigten Kehrtvolten mit einem Durchmesser von 10 Metern. Nach einigen wirklich guten Durchgängen verringerte ich sie dann wieder zu 9 Metern. Wir mussten zugegeben bei diesen Kehrtvolten wirklich eine Zeit wieder üben, doch wir bekamen es hin und ich lobte Moonlight überschwänglich. Die Stute war Stolz und wieherte fröhlich über ihren Erfolg. Leider war damit aber noch nicht die Trainingseinheit zu Kehrtvolten abgeschlossen,denn jetzt versuchte ich die L-Dressur Variante: 8 Meter im Durchmesser. Moony war zu erst sehr, sehr, sehr überfordert mit der Situation und stolperte über ihre eigenen Füße. Als ich fast davor war die Lektion für heute zu beenden, geschah wirklich ein Wunder. Möndchen bog und stellte ich komplett und auch ihre anderen Probleme, mit denen sie kämpfen musste schienen überwunden. Nachdem ich noch einige weitere dieser perfekten 8 Meter Kehrtvolten geritten war, um sicher zu gehen, dass es kein Zufall war, fiel ich vor Glück und Stolz fast von Moony herunter. Ich lobte die Stute überschwänglich und gab ihr ein Leckerli. Freundenstrahlend wieherte die Stute und brummte zufrieden, während ich immer noch ganz verwundert, aber mindestens genauso glücklich auf der Stute saß und wirklich kurz davor war seitwärts von der Welsh Cop Stute zu fallen. Es dauerte noch länger, bis ich mich endgültig beruhigt hatte und wieder in der Lage war ordentlich zu reiten, aber ich hatte immer noch ein wahrscheinlich bescheuert aussehendes Lächeln im Gesicht. Danach ritt ich Tempowechsel und musste Moonlight nicht mehr wirklich vom Hufschlag lösen, da sie auf alle meine Hilfen reagierte und sich ohne Probleme von der Bände wegreiten ließ. Um weiter das Biegen und Stellen zu üben und auch Moony Beweglichkeit zu fördern ritt ich durchgehend Zirkel und 10 Meter Volten sowie auch Halbvolten. Außerdem kamen auch noch häufiger Handwechsel dabei, was aber alles kein Problem fur die Kleine war. Aber Wiederholen muss man schließlich auch Sachen oder? Dann richtete ich Moony einige Schritte rückwärts, was aber wie immer kein Problem war. Zum Schluss konzentrierte ich mich noch einmal auf die Gangarten, ich fing mit dem Galopp an. Arbeitsgalopp und Mittelgalopp waren beides kein Wirkliches Problem, auch wenn wir das gezielte angloppieren in einer bestimmten Galopp Art und die Übergänge zwischen den verschiedenen Arten noch üben mussten. Versammelte Galopp übten wir heute nicht mehr, dafür aber Volten im Galopp mit 10 Metern Durchmesser. Im Trab funktionierten die Übergänge und das gezielte antraben in die Richtige Trabart schon viel besser. Auch hier ritten wir nur Arbeitstrab und Mitteltrab. Mittelschritt war ja kein wirkliches Thema mehr, ich kontrollierte trotzdem noch einmal die korrekte Ausführung. Zum Abreiten ging es dann wieder ohne Sattel über das Gestüt und danach kam Moony wieder nach einem leckeren Müsli (mit Kamille!) auf die Koppel. Ich bin im gesamten sehr stolz und positiv überrascht, wie schnell Moonlight lernt und sich Sachen merken kann.
21.08.2020
Retten der völlig irritirten Möndchen mit Amystia
Niemals Ally Dressur reiten lassen. Niemals. Nie. Nieee.
Denn am Ende hat leider Ally die Gabe, zwar eine deutlich bessere Springreiterin und Pferdetrainerin als ich zu sein, aber einfach nicht ruhig und geordnet an die Dressur ranzugehen.
Als ich heute die arme Moonlight von der Koppel nahm, hatte diese Muskelkater des Jahrtodes und sah mich mit einem bettelnden Blick an, sie doch bitte einfach auf der Koppel zu lassen. Leider konnte ich ihr diesen Gefallen nicht tun und schleppte sie mit an den Putzplatz, wo ich sie mal gemütlich putzte und sie anschließend sattelte und trenste. In aller Ruhe stieg ich auf und wärmte sie im Schritt auf. Die Arme sah aus, als hätte man ihr versucht einen neuen Reitstil beizubringen und an ihrem Grundtempo merkte man auch deutlich, dass Ally auf ihr gesessen hat. Einen ordentlichen Arbeitsschritt hinzubekommen und der Armen mal wieder bremsen beizubringen, nun ja-wäre mal ein Ziel. Schließlich trabte ich auf dem Mittelzirkel an, legte einige Kehrtvolten ein und merkte, dass die Stute dringend mehr Basisdressurtraining nötig hatte, aber wenn ich das Ally erzählen würde, Kopf ab. Einige vierfachen Schlangenlinien und Zirkelwechsel später wusste die Stute zumindest wieder, wo ihr Kopf stand und was einzelne Hilfen bedeuteten. Eigentlich ritt Ally ja gar nicht so schlimm Dressur, aber sie übertrieb gerne mal und war zu ehrgeizig
22.08.2020-13:47
Geländeritt mit Ally
Wegen gestern und der Standpauke von Amystia ging es heute für mich und Moony ins Gelände. Nachdem die Stute reitfertig war, stieg ich auf und wir verließen in einem gemütlichen Schritt den Hof. Zusammen trabten wir über die sanften Hügel und auch durch volle Blumenwiesen, auf denen eine endlos zu scheinende Wildblumenpracht standen. Auch durch kurze, nicht sehr überfüllte Wälder führte und unser Weg, wir schlängelten uns zwischen den Bäumen durch und trabten einige Anhöhe entlang, bis wir einen geeigneten Ort zum Galoppieren fanden. Zuerst ließ ich Moony nicht am langen Zügel laufen, sondern ritt einige Wellenlinien, aber als es dann bergauf ging, ließ ich sie in ihren angenehmen Renngalopp gehen und Möndchens Ohren stellten sich, wenn möglich, noch weiter nach vorne. Glücklich brummte die Stute und ließ als wir auf dem Hügel standen stolz ihren Blick über die Landschaft gleiten. Weiter ging es dann wieder im Trab und wir ritten nun meistens über saftige grüne Wiesen. Einmal ließ ich Moonlight etwas entspannen und sie durfte Gras füttern, während ich kurz von ihr abstieg. Lange dauerte die Pause aber nicht, denn als ich wieder auf saß ging unser Ausflug weiter. Wir ritten vorbei an langen Buschreihen und wir sahen viele Fasetten des Veslandes, bis wir dann leider wieder den Hof in Sichtweite hatte. Statt aber auf unser Gestüt zuzureiten, lenkte ich die etwas verdutzte Moony zu einer unserer Wiesen, auf der ein kleiner, windschiefer Schuppen stand. Ich stieg ab und band Moonlight kurz an. Ich ging in den Schuppen und nahm 2 der alten, ehemaligen Trabstangen mit nach draußen, ich befestigte sie auf einer Höhe von 45 und 50 cm und stieg wieder auf Moony. Wir sprangen die beiden kleinen Hindernisse problemlos und ich übte mit Möndchen dabei etwas im Gelände springen zu können. Nachdem ich dann - ausnahmsweise - aufgeräumt hatte ging es wirklich zurück zum Gestüt und Moonlight bekam ihren wohl verdienten Feierabend.
24.08.2020-6:32
Fantastische Stutenschau und erster Turniertag mit dem Gestüt bei Ally
Heute gings mit Moony auf ihr allererstes Turnier/Stutenschau auf diesem Gestüt und ich hatte die Ehre sie dort vorzustellen. Leider hatte ich mich aber mit der Zeit, die ich für die anderen Pferde brauchen würde verschätzt und ich musste in aller Eile zur Weide, aber Möndchen und ich waren in der kurzen Zeit in der sie schon hier war, ein eingespieltes Team geworden. Die Stute merkte direkt wann sie sich beeilen sollte oder wenn ich angespannt war. So wie Heute. Moonlight wartete schon ungeduldig schnaubend auf mich und schien gar nicht darauf zu warten ein Halfter angelegt zu bekommen. Zielsicher TRABTE die Stute zum Putzplatz, während ich hinterher joggen musste. Warum passierte mir so etwas immer? Aber ich musste zugeben die Geste dahinter war wirklich süß. Am Putzplatz angekommen band ich Moony fest und fing sie an im Turbogang zu putzen - Moonlight bitte vergib mir- dann kam die lange, wellige Mähne an die Reihe und da Möndchens Schweif etwas ungleichmäßig und sehr lang war, schnappte ich mir - kurzerhand - eine Schere und brachte den Schweif des Welsh Cops in "Ordnung". (Bitte lasst mich so etwas niewieder machen) nachdem ich die Hufe gepflegt hatte, Moony gefüttert hatte und schließlich auch noch mit einem Schwamm alles nötige geputzt hatte, sammelte ich Moonys Zeug ein und stellte es ins Auto. Dann flüchtete ich schnell ins Haus, zog mich um und hastete wieder zu meinen drei Stuten, die mich alle erwartungsvoll anblickten. Nachdem wir alle Ponys in den Anhängern hatten, ging es auch schon los und ich muss sagen, wenn es das Radio nicht gäbe, wäre ich gestorben.
-Zeitsprung-
Nachdem wir die Pferde ausgeladen hatten, geputzt hatten und Amystia ihr Turnier durchlaufen hatte, waren die Schauen. Ich war wirklich nervös, als ich mit Moony die Halle betrat, doch am Ende war es gar nicht nötig gewesen, da wir mit einem fantastischen 4.Platz das Turnier verlassen konnten.
25.08.2020-10:10
Moonlight reiten mit Emily
Auf Erlaubnis von Amy und Ally hin durfte ich heute ohne Aufsicht Moony reiten, unter der Bedingung dass ich nur in der Halle reiten und aufpassen würde. Ich nahm die fremde Stute von der Koppel, putzte sie und verpasste ihr eine schöne Mähnenflechtffisur. Ich sattelte und trenste sie und ging mit ihr in die Halle. Die Stute machte auf mich einen sehr lieben Eindruck, und so stieg ich ohne Angst und zuversichtlich auf. Im Schritt mit Zirkel wie gelernt wärmte ich Moony auf und trabte sie nach dem Nachgurten an. Die Stute hatte nicht so weiche Gänge wie Pia, denn die Gänge der Welshstute waren raumgreifend und schlecht zu sitzen. Nach etwas Schlangenlinien im Trab merkte ich, wie schlecht Moonlight auf sanfte Hilfen reagierte und ich musste mich komplett umstellen. Schließlich galoppierte ich an auf dem Zirkel und dann ganze Bahn. So schlecht war es nicht, aber ganz stolz war ich auch nicht auf meine Leistung.
26.08.2020- 22:17
Abendtraining mit einer todmüden Ally
Eigentlich hätte ich heute eine Reitstunde mit Moony gehabt. Betont bitte an dieser Stelle das Wort Eigentlich. Aber naja ich glaube, dass 22 Uhr für die Kleinen sicher zu spät ist um sich noch aufs Pferd zu schwingen, oder? Nachdem entspannten Training mit Classy, ja ich bin selbst erstaunt, dass ich diesen Satz sage, ging es für mich nur noch zu einem Pferd, meiner süßen Moony. Nachdem die Stute mich ausgiebig begrüßt hatte, zog ich ihr ein Halfter an, knotete den Strick fest und setzte mich auf die Stute, die es gutmütig über sich ergehen ließ. In einem entspannten Schritt brachte sie mich zum Putzplatz, wo ich dann auch abstieg und die Stute sauber bürstete. Dann zog ich ihr ihre Trense auf und ging mit der Stute in die Halle, dort lag noch mein Pad herum, weshalb ich nicht lange zögerte und es Möndchen aufschnallte. Nachdem ich auf ihr saß und mich einigermaßen geordnet hatte, ging es in einem guten Arbeitsschritt los, dann wechselten wir in den Leichttrab, was ich aber nicht lange in meinem Zustand aushielt, sodass ich Ausschnitten musste. Damit der Dame, Moonlight, auch nicht langweilig wurde, ritt ich mit ihr einige, okay viele, Bahnfiguren aus der Dressur und auch oft Handwechsel. Alles klappte gut, sodass ich am Ende einfach aus der Halle ritt und erst kurz vor der Koppel anhielt, um Moonlight hier zu entlassen. Dann schleppte ich mich, samt Pad und Trense runter zum Hof und betete, dass ich vor Amystia in den Stall kam um mein Chaos morgen zu beseitigen.
27.08.2020-20:26
Leichte Stangenarbeit mit Ally
Heute Abend musste ich mich nur noch um Moony kümmern, die schon am Koppelzaun auf mich wartete, als ich mit einem Halfter im Schlepptau zur Koppel geschlendert kam. Nach kurzen Problemen mit dem Zaun, konnte ich mit Moony zum Putzplatz gehen.
Als ich Möndchen Reitfertig hatte, schnappte ich mir einen Helm und ging mit der Stute in die Halle. Da Mission Pegasus erst einmal auf Eis gelegt werden musste, durch die vielen Turniere, hatte ich mir heute Stangenarbeit und etwas Cavaletti Springen als Training für die Welsh Cop Stute ausgesucht. Nach dem ich alles aufgebaut hatte, begutachtete ich meinen kleinen Parcour. Alles begann mit einigen Trabstangen, die nach einer links Kurve zu einer kleinen Trab Cavaletti Konstruktion führten, über die Moony im Trab Springen konnte, darauf folgten wieder Trabstangen, bis zu einem Gangartenwechsel zum Galopp, worauf dann einige kleine, höchstens 50 cm Hindernisse folgten, die Moony locker im Galopp springen konnte.
Nach dem ausgiebigen Aufwärmen ging es los. Die Stute blieb brav im Trab und überflog praktisch die Hinder nisse, die ich für sie aufgebaut hatte, leider klappte der Galoppwechsel nicht so gut, weshalb wir etwas verspätet zu dem einen Hindernis kamen und Moony eine Stange zu Boden beförderte. Danach ging es aber fehlerfrei weiter, bis zum letzten Hindernis, dass Möndchen mit einem riesigen Satz übersprang. Ich lobte Moony ausgiebig und nach einigen weiteren Runden entließ ich sie auf die Koppel, wo sie fröhlich herum trabte und einen Schmetterling jagte, der ihr vor den Nüstern herumflatterte. Süß!
09.09.2020 - 15:00
Weiter geht es Richtung L mit Amystia
Also meine Güte, die Madame ist ja mal gut drauf heute. Gut, das muss sie auch, wenn sie mein Dressurtraining meistern will. Denn heute sollte es in meiner Lieblingsdisziplin weiter mit riesen Schritten nach L gehen, für was Moony alle Voraussetzungen mitbringt.Die ließ sich heute brav fertigmachen und genoss das langsame Aufwärmtraining im Schritt mit ganz vielen Volten und Kehrtvolten. Entspannt kaute sie auf ihrem Gebiss ohne sich darauf zu lehnen, wie im Bilderbuch.
Bei L ging es aber auch schon mehr um die Hinterhandaktion, und die war bei der Stute zwar von Natur aus gut gegeben, beim Dressurreiten diese einzusetzen war ein einziges Desaster. Und was gibt es so für tolle Übungen für die Hinterhand, die Moony auch Spaß machen? Richtig, ich hätte die Wahl zwischen Tempotraining und Springtraining. Was ich gewählt habe, liegt ja wohl auf der Hand. Also hieß es Stangen aufbauen und dann Möndchen von der Seriösität dieser bunten Dinger zu überzeugen. Das Springen über Cavalettis an sich lief gut, ich merkte förmlich wie die Stute immer weiter auf diese kam. Das Ar mir dann auch weider genug Springen, und so ging es mit vielen Kringeln und Schlangen weiter. Am Ende des Tages dann der Erfolg: Der schönste versammelte Galopp den Moony je gelaufen ist. Danach hörte ich auf, damit ich den Erfolg nicht kaputtmachte. Ach war das herrlich gewesen!
16.09.2020-17:00
Wir trainieren immernoch L-Dressur mit Amystia
Ja, L-Dressur ist eine schwierige Sache, wenn das Pony nebenbei noch immer im Schulbetrieb läuft. Aber es wird und außerhalb der Reitstunden trainieren ich und Ally fast jeden Tag mit ihr. Heute war ich dran, machte die Stute fertig und ging auf den Reitplatz mit ihr, der leicht matschig war. Auf dem Trainingsplan standen heute einfache Galoppwechsel, ein Kinderspiel für mich und ein Desaster für Moony. Beim Aufwärmen ließ ich die Maus am langen Zügel laufen, achtete darauf, dass sie abkaute und versuchte, sie auf die Hinterhand zu bekommen. Möndchen hat tolle, schwungvolle Gangarten, bei denen sicher allen Turnierrichtern die Augen aus dem Kopf fallen würden. Nun ja, ein paar dreifache und vierfache Schlangenlinien brachten dann schließlich den Fuchs dazu, doch lieber sich zu biegen und zu stellen. Das machte mir vieles um einiges leichter und sparte mir weitere, ausführliche Übungen dazu. So galoppierte ich bei C an, blieb auf dem Zirkel und machte nach einer Runde den ersten Galoppwechsel bei C. Anschließend ritten wir aus dem Zirkel wechseln im Galopp und den nächsten Galoppwechsel so bei X. Im Außengalopp ritten wir bis A, machten wieder einen Galoppwechsel und parierten auf der ganzen Bahn bei E durch. Unter mir war Moony ganz schön am Schnauben und spielte mit dem Gebiss rum. Ich merkte, wie fertig sie nach dem bisschen Training war und brachte sie zurück auf die Koppel, wo ihre Freundin Pia schon wartete.
26.09.2020 - 17:05
Stangenarbeit mit Amystia
Als großer Freund des bunten Trainings stand heute für unsere Dressurmaus Stangenarbeit an. Bevor ich also Moony von der Koppel holte, legte ich noch schnell ein paar Stangen in die Reithalle, sowie einen kleinen Minisprung. Am Putzplatz benahm sich Möndchen ganz lieb, wie sie es von den Reitschülern gewohnt war. Ich ritt mit ihr auf den Reitplatz, vorbei an der unfertigen Führanlage.
Dort begutachtete die Stute erst einmal das bunte Stangenmeer, das sich ihr zeigte. Mit gespitzen Ohren lief sie zunächst über die Schritt Stangen und hob ihre Hufe so hoch, dass es einfach nur lustig aussehen musste. Es fühlte sich zumindest lustig an, wie als würde sie im spanischen Schritt laufen. Die Schlangenlinien um die Stangen gefielen ihr da schon besser, viel besser. Im Trab waren die Stangen noch unheimlicher, da musste man beim ersten Mal doch gladweg eine Vollbremsung davor einlegen. Die darauffolgenden Versuche liefen aber ganz gut. Nach etwas Übung nahm ich dann auch den Sprung mit Moony und man merkte, wie lange sie schon nicht mehr gesprungen war - hupsi!
Der Sprung war viel zu hoch, aber nicht komplett unkoordiniert, sodass sie die beiden Trabstangen danach auch noch bekam. Im Galopp nahmen wir dann die Galoppstangen, ritten aus Spaß einen Galoppwechsel und nahmen wieder den kleinen Hüpfer, diesmal richtig gut und gezielt. Danach folgte dann wieder ein Galoppwechsel und eine halbe Parade in den versammelten Galopp, der noch sehr nach Arbeitsgalopp aussah. Dann ritten wir noch eine dreifache Schlangenlinie im Galopp, mit Galoppwechsel natürlich. Anschließend parierten wir durch und ritten im langen Zügel noch eine kleine Runde um den Hof.
08.10.2020 - 14:00
Freies Gymnastikspringen mit Amystia
Nach dem relativ vielen Reiten letzte Zeit durfte sich Moony heute mal eine Pause ohne Sattel gönnen. Leglich etwas Gymnastikfreispringen stand auf dem Plan, die Hindernisse dazu waren natürlich schon aufgebaut. Die Gymnastikreihe zählte 8 Sprünge in der Form von In-Outs und der Höhe zwischen 60cm und 90cm. Steilsprünge, Kreuze und ein Minioxer waren dabei. Möndchen schien schon zu ahnen, dass heute ein tolles Training anstehen würde und kam freudig von der Koppel mit, jedoch nicht ohne Pia mit einem Stubser zu versichern, dass alles okay war. Auf dem Reitplatz angekommen schaute sich die Stute einmal aufmerksam um, wartete, bis ich sie vor den Hindernissen losließ und sprang dann die Reihe. Der Oxer und zwei Steilsprungstangen fielen. Möndchen stoppte nach dem Parcours, schüttelte sich und lief zu mir. Lächelnd nahm ich sie in Empfang, legte die Stangen wieder richtig hin und führte sie im Trab wieder zu den Stangen, wo ich sie kurz vor dem ersten Hindernis wieder losließ. Diesmal wusste Moony schon, was kommen würde und sprang dementsprechend vorsichtiger und gezielter. Toll sah das aus, nur eine Stange des Oxers und des höchsten Sprung fiel.
Das war in Ordnung für ein Pony wie Moonlight, aber sie durfte den Parcours noch so oft wiederholen, wie sie wollte. Nach etwa einer halben Stunde hatte sie dann aber auch mal genug, legte sich hin und wälzte sich im Sand.Daraufhin transportierte ich sie auf die Koppel, wo Pia schon besorgt wartete.
17.10.2020 - :00
Moment, E-Dressur? mit Emily
Da kam ich doch mal an den Stall, um mit Amy zu lernen und nach drei Stunden Pferdekunde werde ich aufs Pony gescheucht. Und zwar nicht auf irgendein Pony, sondern auf Moony. Wo ich meine erste E-Dressur reiten sollte. Bitte, was? Ich verstehe ja, dass Moonlight ein tolles Dressurpony ist, aber ich bin halt noch keine gute Dressurreiterin. Und ich kannte nicht einmal alle Lektionen von E-Dressur, jedoch sollte ich laut Amystia einfach mal Mut zur Lücke haben. Da fehlt ja nur noch, dass sie mich so auf ein Turnier schickte. Vielleicht sollte ich einfach froh sein, dass sie es noch nicht gemacht hat und sie nicht auf doofe Ideen bringen. Fertig war Moony schon, das hatte die grinsend Ally gemacht. Anscheinend war hier schon alles im Voraus geplant worden, sodass ich direkt runter auf den Reitplatz reiten konnte. Dort stellte sich Amy in die Mitte und rief mir die Lektionen zu, die ich laut FN zu reiten hatte. Meine Güte, ich kam da nicht nur einmal in Not. Die arme Stute unter mir war völlig verwirrt, machte aber einen soliden Job. Nach dem 5 anstrengendsten Minuten meines Lebens tief mich eine zufriedene Amy in die Mitte. Ein paar Fehler erklärte sie mir noch und schickte mich dann zufrieden nach Hause, mit einem Anmeldeformular für Turniere...
23.10.2020-6:57
Geräusche raten mit Ally
In aller Frühe stand ich auf und schnappte mir zum einen Wolke und zum andern Moonlight und brachte sie zum Putzplatz, denn heute wollte ich mit den beiden zusammen trainieren. Wölkchen hatte wieder etwas Zeit gehabt,um auf der Koppel mit Caspian zu spielen und Moony konnte sowie so etwas Beschäftigung mit einem baldigen Herdenmitglied niemals schaden. Moonlight hatte ich auch ausgesucht, da sie eine tolerante Stute war, die aber etwas mehr Temperament hatte wie Olympia und somit besser zu Wolke passte. Nachdem ich also Moony geputzt hatte, machte ich Wölkchen fertig und auch heute funktionierte das Hufe geben schon wirklich viel besser als vorher. Wir machten also Fortschritte! Nun ging ich in die Sattelkammer ein Kappzaum für Moonlight und ein Fohlenhalfter für Wolke holen und nahm auch zwei längere Stricke mit, nur zur Sicherheit. Dann führte ich die Stuten in die Halle, wo ich von beiden den Strick löste und sie etwas in der Reithalle herumlaufen ließ. Der Hintergrund dazu war sehr simpel, die Stuten sollten sich bekannt werden und einfach etwas spielen. Nach etwa einer halben Stunde nahm ich aus einem Sack einen Ball, genauer gesagt einen alten Fußball, heraus und rollte ihn zu Moony, die keine Angst vor ihm hatte, ihn praktisch ignorierte, während Wolke aufmerksam den Ball beobachtete und auch Moonlight Verhalten beobachtete. Vorsichtig ging das Fohlen zum Ball und stupste ihn mit der Nase an, ganz vorsichtig, doch als nichts passierte siegte schließlich die Neugier, sodass ich nur schweren Herzens den Ball und Wölkchen trennen konnte. Als nächstes Raschelte ich mit einer Folie, Wolke stellte die Ohren auf und schaute sich verwirrt und etwas erschrocken um, während Möndchen weiter trabte und fröhlich schnaubte. Das Fohlen beruhigte sich wieder schnell und als ich das nächste Mal Raschelte, hob Wolke nur noch kurz den Kopf und trabte dann wieder weiter, als wäre es das normalste der Welt. Dieses Spiel machte ich noch mit weiteren Alltäglichen Geräuschen, wie zum Beispiel Autos, Kindern, Hupen, (leisen!!) Feuerwehrsirenen und so weiter. Nach einiger Zeit beendete ich das Training mit dem Futter, dass ich den beiden brachte und ließ sie dann wieder auf ihre Koppeln. Bei Wolke und Caspian setzte ich mich wieder, diesmal ohne Zeichensachen, und beobachtete die Fohlen, bis sie wieder zu mir kamen und ich mich leider wieder der Arbeit zuwenden musste...
29.10.2020-7:35 Uhr
Wolke als Handpferd mit Ally und ihrem Pferd des Vertrauens
Okay, im Fall Wolke ist Moony wirklich mein Pferd des Vertrauens, obwohl ich auch wirklich gerne die Kombination Faible-Wolke sehen würde... Naja vielleicht ein anderes Mal, denn heute, nach Wolke dreitägiger Koppel Pause, spukte eine Idee in meinem Kopf herum und wenn ich raus schaue und sehe wie schön das Wetter ist, könnte ich mir diese Idee wirklich nicht aus dem Kopf schlagen.
Im Stall angekommen schnappte ich mir Moonlight und putzte die Stute, wobeiich feststellte, dass ich mir mal Zeit für einen Beauty Tag mit ihr nehmen sollte. Zu lange hatte sie keine wirklich langen Putzeinheiten mehr gehabt... Und sie liebte sie. Nach dem ich den Sattel und die Trense von Moony am Putzplatz abgelegt hatte, ging ich zur Fohlen Koppel, knuddelte meine Lieblinge und brachte Wölkchen zum Putzplatz. Freudig begrüßten sich die beiden Stuten und dadurch beruhigt band ich Wolke neben Moonlight an. Die beiden sehen echt goldig neben einander aus! Nachdem auch Wölkchen fertig geputzt war räumte ich auf und Wand mich Möndchen zu. Es fing ans Satteln und trensen, was die Stute natürlich ohne Probleme über sich ergehen ließ. Dann holte ich nur noch den passenden Strick für Wolke, setzte meinen Helm auf und stieg auf Moony, die zum Glück ruhig stehen blieb.
Zu aller, aller erst ritt ich mit Wolke im Schlepptau über den gepflasterten Weg, der über unseren Hof reichte. An der Einfahrt und dem Hof laden vorbei, ging es in Richtung der Koppeln, wo wir dann die Straße verließen und in Richtung eines kleinen Waldes ritten. Leise raschelte das Laub unter den Hufen meiner beiden Begleiter und der Wind Strich sanft durch meine Haare und durch die Mähne der Ponys. Alles in diesem Moment war wunderbar und als ich eine Hand von den Zügeln hob und sie zum Himmel streckte, machte keins der Pferde blöd. Selbst als ich die Augen, nur für einen klitze kleinen Augenblick schloss fühlte ich wie sich Moony weiter ruhig bewegte und ich spürte Wolke Anwesenheit durch den sanften Druck am Strick. Ich hörte einige Vögel zwitschern, das Rascheln der Bäume, die ihre letzten Blätter abwarten und das gleichmäßige Atmen meiner Pferde. Als wir den Wald erreichten, raschelte etwas im nahegelegenen Busch und oh mein Gott, ich hatte mich so erschrocken. Zum Glück hatte ich gestern dieses Training mit Wolke gemacht, denn sie und Moony blieben ruhig und setzten ihren Weg unbeschwert fort. Lediglich ich sah mich noch einmal nach dem Busch um, doch der verschwand schnell wieder aus meinem Blickwinkel. Nach etwas mehr als 20 Minute kam der Hof wieder in Sichtweise. Leider. Die beiden waren so relaxed gewesen und es war einfach entspannend mit einem Pferd arbeiten zu können, auch ohne wirkliche Leistungen erbringen zu müssen. Nachdem ich beide Pferde wieder auf ihre Koppeln gebracht hatte, schnappte ich mir einen Apfel und setzte mich traditionell zu den Fohlen, die mich auch nach einer kurzen Zeit besuchen kamen.